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Freitag, 14.7.2023

Auch starke Quartalsberichte aus den USA haben den Dax am Freitagnachmittag nicht mehr ins Plus schieben können. Am frühen Nachmittag lag der Leitindex, der zuletzt fünf Börsentage in Folge gestiegen war, mit 0,1 Prozent leicht im Minus bei 16.127 Zählern. Allerdings kann sich die Wochenbilanz mit 3,4 Prozent Aufschlag sehen lassen. Bleibt es dabei, dann war das die stärkste Dax-Woche seit Ende März.   Und jetzt Urlaub und dann geht es am Dienstag, dem 1.8.2023 weiter.

Donnerstag, 13.7.2023

An den europäischen Aktienmärkten geht es am Donnerstagnachmittag erneut nach oben. Der DAX legt um 1,0 Prozent auf 16.182 Punkte zu, damit steigt der Index bereits den fünften Tag in Folge und hat dabei gut 600 Punkte zugelegt. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 1,1 Prozent auf 4.410 Punkte nach oben, der Index notiert bereits in greifbarer Nähe zum Jahreshoch. Die Anleihekurse ziehen weiter deutlich an, die Marktzinsen sinken also. Der Euro hält sich auf dem kräftig auf deutlich über 1,11 Dollar erhöhten Niveau. Er kostet 1,1190 Dollar, so viel wie zuletzt im März 2022. Hintergrund für die jüngste Schwäche des Dollar und die weltweit sinkenden Renditen sind die sich mehrenden Signale, dass das Zinshoch in den USA fast erreicht sein könnte. Rückenwind erhalten die Aktienmärkte weiter von der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank, nachdem der Preisauftrieb im Juni deutlicher als erwartet nachgelassen hatte. Die Erzeugerpreise bestätigen diese Tendenz. Au...

Mittwoch, 12.7.2023

Mit weiter steigenden Kursen hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch auf die Verbraucherpreise aus den USA reagiert. Diese sind im Juni nicht so stark gestiegen wie erwartet, daraufhin machte sich an den Börsen Entspannung breit. Der Dax kletterte um 1,2 Prozent auf 15.978 Punkte und verpasste den Sprung über die 16 000er Marke nur knapp. Auch an der Wall Street werden Kursgewinne erwartet.

Dienstag, 11.7.2023

Nach einem kurzen Rückfall des Dax ist es mit den Kursen am deutschen Aktienmarkt am Dienstag wieder aufwärts gegangen. Der Leitindex, der nach anfänglichen Gewinnen kurz ins Minus gedreht hatte, lag am frühen Nachmittag wieder mit 0,7 Prozent im Plus bei 15.781 Punkten. Sollte der Index die Gewinne halten, wäre es der dritte Erholungstag in Folge. Ob die Erholung Bestand hat, dürfte sich am Mittwoch zeigen, wenn in den USA Inflationsdaten veröffentlicht werden. Diese dürften die Zinserwartungen an den Märkten beeinflussen - und somit wohl auch die Börsen bewegen.

Montag, 10.7.2023

Nach der verlustträchtigen Vorwoche und einer moderaten Erholung am Freitag hat der deutsche Aktienmarkt die neue Börsenwoche mit einer weiteren Stabilisierung eingeläutet. Der DAX notierte zuletzt 0,62 Prozent höher bei 15.700 Punkten. Nach einem starken ersten Halbjahr hatte der deutsche Leitindex vergangene Woche einen Verlust von rund dreieinhalb Prozent verbucht. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Montag um 0,04 Prozent auf 27 003,84 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann rund 0,8 Prozent. Beim DAX lautet die große Frage für diese Woche: Reicht der Rücksetzer der vergangenen Woche schon aus, um Käufer anzulocken oder warten die Kaufwilligen auf noch tiefere Notierungen? Es ist völlig normal, dass sich die Kaufschwelle mit jeder Korrektur weiter nach unten verschiebt. Experten lenken die Aufmerksamkeit nun auf die Verbraucherpreise für Deutschland am Dienstag, die US-Verbraucherpreise am Mittwoch und die US-Erzeugerpreise am Freitag.

Freitag, 7.7.2023

Der DAX beendet den Handelstag 0,5 Prozent im Plus bei 15.603 Punkten. Gestützt wird der Leitindex durch die Chemiewerte BASF und Covestro, die jeweils mehr als vier beziehungsweise mehr als zwei Prozent gewinnen. Verluste verbuchen Beiersdorf und Heidelberg Materials, die zwischen anderthalb und drei Prozent verlieren. Am Freitagmorgen wurde auch gemeldet, dass die Produktion im deutschen produzierenden Gewerbe um 0,2 Prozent im Mai gegenüber April zurückgegangen ist. Das stärkt den Eindruck einer schwächeren Konjunktur. 

Donnerstag, 6.7.2023

Starke Beschäftigungsdaten aus den USA haben am Donnerstag den Abwärtstrend am deutschen Aktienmarkt deutlich beschleunigt. Der DAX weitete sein Minus noch aus und schloss 2,57 Prozent schwächer bei 15.528 Punkten. Das bedeutet den vierten Verlusttag in Folge und zudem ein Dreimonatstief. Die Daten sind ein schwerer Schlag für die Hoffnungen auf eine länger anhaltende Zinspause der US-Notenbank Fed. Sollte eine weitere Zinsanhebung Ende Juli nicht ohnehin schon festgestanden haben, dann sei dies jetzt wohl der Fall. Auch die unerwartet deutliche Stimmungsaufhellung im US-Dienstleistungssektor dürfte es der Fed erleichtern, ihre Geldpolitik weiter zu straffen. Bei der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen die Zeichen ebenfalls auf weiter steigende Leitzinsen.